Auf in den Kampf!

Unser so besonnener und seriöser Verteidigungsminister möchte die Hürden für Auslandseinsätze der Bundeswehr niedriger legen, noch niedriger möchte man sagen, denn seit die Bundeswehr nicht mehr, wie im Grundgesetz festgelegt ausschließlich zur Verteidigung sondern auch zur Wahrung von (wirtschaftlichen) Eigeninteressen eingesetzt werden kann, waren sie ja schon leicht zu überspringen. Jetzt sollen aber auch nationale Kriterien nicht mehr so wichtig sein sondern weltpolitische aber natürlich UN-gebunden und solche der Bündnissolidarität. (Hört man da heraus, dass er auch bei Libyen gerne mitgemacht hätte?) Dazu will er demnächst 10000 Soldaten bereithalten anstatt wie jetzt 7000, die gleichzeitig in zwei großen und bis zu sechs kleinen Operationen teilnehmen können. Das hält sogar der Chef des Bundeswehrverbands Kirsch für nicht verfassungskonform!

Natürlich muss man jetzt offensiv Personal werben, und attraktive Arbeitsbedingungen schaffen, es gibt nämlich derzeit keine Freiwilligen, und der Finanzminister hat auch schon durchblicken lassen, dass die Einsparungen bei der Bundeswehr erst mal hintangestellt werden können.

Na denn!

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