Ein Hoch auf das Ende der Wehrpflicht – für den Ausbau des Zivilen Friedensdienstes

Ob der 01.07.2011 zukünftig zu den Feiertagen im Kalender von Pazifisten zählt, ist noch nicht entschieden. Denn wenn die durch das Abschaffen der Wehrpflicht eingesparten Millionen Euro in die Angriffsfähigkeit der neuen Berufsarmee gesteckt werden, dann ist das auf dem Weg zum Frieden kein Schritt nach vorn, sondern vielmehr einer zurück.

Anders ist es, wenn dieses Geld für den Ausbau des Zivilen Friedensdienstes investiert wird. Das fordert die Kampagne „20 Millionen mehr vom Militär“ (mehr Info unter www.20-Millionen-mehr-vom-militaer.de). Während nämlich eine brandaktuelle Evaluierung professionellen Friedensfachkräften eine nachweisbare positive Wirkung in ihren Projektregionen bescheinigt, können die so genannten friedenssichernden Einsätze des Militärs nicht für sich beanspruchen, der dortigen Bevölkerung wirkliche Sicherheit und Frieden zu bringen. Dies wird für den Einsatz in Afghanistan sogar von hohen Militärs bestätigt.

Es bleibt dabei: Frieden kann nur mit friedlichen Mitteln erreicht werden.

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