Drei Linden gegen das Vergessen – Zwangsarbeit in Schweinfurt

Am 25. September 2011 wird auf dem  Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers der Firma Kugelfischer in Schweinfurt/Oberndorf ein Werk des Künstlers Hermann de Vries der Öffentlichkeit übergeben. Es ist ein Gedenkort für die über 10000 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die in Schweinfurt während der Nazi-Diktatur gezwungen wurden in Rüstungsbetrieben zu arbeiten. – Der Gedenkort ist Endpunkt eines Weges, der an den ehemaligen Lagern vorbeiführt: auf Informationstafeln wird der Umgang mit Zwangsarbeitern beschriebem

Jeder ist eingeladen zur feierliche Übergabe des Gedenkortes am Sonntag, 25. September 2011 um 11 Uhr. Ort: Oberndorfer Wiesen am Main (in der Höhe der Autobahnbrücke). Zwangsarbeiter und Angehörige aus verschiedenen Ländern werden anwesend sein: Es sprechen u.a.  Dr. M. Grieger, Historiker/VW, Sebstian Remele, OB Schweinfurt. Moderation: Willi Erl.

Am Vorabend, Samstag 24.9.2011, 18 Uhr Rathausdiele Schweinfurt: Begrüßung der Gäste aus Belgien, Polen Ukraineund Frankreich: Hans Driesel führt durch das Programm mit musikalischen und literarischen Beiträgen zum Thema Zwangsarbeit.

Veranstalter: Initiative gegen das Vergessen- Zwangsarbeit in Schweinfurt, c/o Kulturwerkstatt Disharmonie, Gutermannpromenade 7, 97421 schweinfurt, Fon: 09721/28895; www.zwangsarbeit-schweinfurt.de

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