Globaler Aktionstag gegen Militärausgaben am 17. April

An diesem Tag protestierten weltweit Gruppen gegen die exorbitant hohen Militärausgaben und wiesen auf Alternativen hin. In Deutschland erneuerten Friedensorganisationen ihre Forderung, den Zivilen Friedensdienst als ein wichtiges Programm nachhaltiger Friedensförderung auszubauen. Mit der Kampagne „20 Millionen mehr vom Militär!“ fordern sie von Bundesregierung und Bundestag eine Umwidmung von Mitteln aus dem Verteidigungsetat zu Gunsten des Zivilen Friedensdienstes.

Der Globale Aktionstag findet zeitgleich mit der Veröffentlichung der Statistik der weltweiten Militärausgaben durch das schwedische Friedensforschungsinstitut SIPRI statt.

„Die von uns geforderten 20 Millionen Euro für den Ausbau des Zivilen Friedensdienstes kostet der Afghanistaneinsatz der Bundeswehr in einer Woche. Der Verteidigungshaushalt ist in den letzten zehn Jahren um fast 10 Milliarden Euro angewachsen. Die Förderung des Zivilen Friedensdienst beträgt aktuell hingegen weniger als 0,01 % des Verteidigungsetats. Dieses Missverhältnis gilt es zu ändern.“, erklärt Christoph Bongard, Koordinator der Kampagne. 

Die Kampagne „20 Millionen mehr vom Militär!“ startete vor genau einem Jahr. 20 Organisationen unterstützen die Forderung für den Ausbau des Zivilen Friedensdienstes. Über 5000 Unterschriften hat die Kampagne seitdem gesammelt.
Weitere Informationen: www.20millionen-mehr-vom-militaer.de

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