28. Würzburger Ostermarsch 2012 mit dem Motto „Aktion Aufschrei-Stoppt den Waffenhandel“

100 bis 120 Personen nahmen am 29. Würzburger Ostermarsch teil und protestierten damit gegen die Rüstungsexporte, die von Deutschland ausgehen.

Bei der Abschlusskundgebung am Barbarossaplatz wurden die Teilnehmer mit spritziger Musik von der Gruppe „Broken Silence“ empfangen, bevor drei Redner die Hintergründe der „Aktion Aufschrei“ aufzeigten.

Renate Vieth-Laßmann informierte über die Forderung nach einer Änderung des Grundgesetzes, d.h. eine Klarstellung des Artikels 26, der sich mit Waffenherstellung und Rüstungsexport befasst. Ziel ist es zu erreichen, dass jeglicher Rüstungsexport von Deutschland verboten wird. (Rede hier)

Armin Meisterernst zeigte mit drastischen Zahlen auf, wie sehr der deutsche Rüstungsexport in den letzten Jahren zugenommen hat und wohin exportiert wurde. Er wies darauf hin, dass deutsche Waffen auch in den Krisengebieten im Nahen Osten eingestzt werden. (Rede hier)

Eva Peteler machte darauf aufmerksam, dass durch die Waffenexporte Kriege begonnen und unterhalten werden, die Menschen zur Flucht aus ihren Ländern zwingen. Sie schilderte, welche Gefahren sie auf sich nehmen, um zu entkommen, wie viele unterwegs umkommen oder mit Waffengewalt daran gehindert werden, nach Europa einzureisen. (Rede hier)

Insgesamt unterstützten 85 Teilnehmer die Petition mit ihrer Unterschrift. Dies ist weiterhin auch online möglich ! Unterschreiben Sie jetzt hier.

Auch das Presseecho war gut. Nachzulesen hier.

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