Hände hoch in der UNO für Waffenkontrolle!

 „Im internationalen Handel gibt es vielfältige Reglementierungen. So gibt es zum Beispiel klare Regeln für den Handel mit Bananen oder Dinosaurierknochen. Doch für einen Bereich fehlen entsprechende internationale Bestimmungen: Für die Lieferung von Maschinenpistolen und Panzern oder anderer konventioneller Rüstungsgüter.“ (Paul Russmann, Ohne Rüstung Leben)

Nun gibt es eine historische Chance, dies zu ändern: Vom 2. bis 27. Juli 2012 beraten die Vereinten Nationen über einen Vertrag, mit dem der internationale Waffenhandel kontrolliert werden soll. 2009 beschlossen die UN-Mitgliedsstaaten, dass es Zeit sei für einen weltweit gültigen Vertrag zur Kontrolle des Waffenhandels, den „Arms Trade Treaty“ (ATT). Für den Export und Import von Rüstungsgütern sollen „höchstmögliche gemeinsame internationale Standards“ gelten. Bei den Vertragsverhandlungen im Juli 2012 könnte dieser Vertrag beschlossen werden – eine historische Chance.
Allerdings haben die letzten Vorbereitungsgespräche im Februar 2012 gezeigt, dass noch viele Hindernisse zu überwinden sind, um einen Wettlauf zum kleinsten gemeinsamen Nenner zu verhindern. Umfassender öffentlicher Druck kann entscheidend dazu beitragen, dass im Juli alle UNO-Delegierten  ihre Hände für einen umfassenden „Arms Trade Treaty“ heben und damit der internationale Schutz der Menschenrechte ins Zentrum gestellt und verbindlich verankert wird.
Deshalb unsere Bitte an Sie: Unterzeichnen Sie jetzt die Online-Petition „Hände hoch für Waffenkontrolle“ von Amnesty International auf www.amnesty.de/mitmachen.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus den Informationen 140/2012-2 von Ohne Rüstung Leben.

Dieser Beitrag wurde unter Abrüstung, Allgemein, Vernetzung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort