Wer hat kreativ-pazifistische Vorschläge zum Umgang mit der Krimkrise?

Liebe Leser der ÖKOPAX Seite,

droht ein neuer Krimkrieg? Ich glaube nicht. Aber die Gemengelage aus massenhaftem Bürgerprotest, Absetzen einer zwar korrupten aber dennoch rechtmäßigen Regierung ( alles mit viel Unterstützung aus dem Westen),  ein über`s Knie gebrochenes, mehr als fragwürdiges Referendum auf der Krim und prompte Annektierung durch Russland.

Was tun? EU und USA wollen einerseits Sanktionen – glauben aber selbst nicht, dass sie damit noch was ändern – andererseits den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen.

Wie soll sich die Friedensbewegung da positionieren? Wer hat dazu kreative Ideen? Beiträge dazu von allen Friedenssuchern sind uns willkommen! Einfach sich in wenigen Sekunden registrieren und Kommentar posten.

 

 

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4 Antworten auf Wer hat kreativ-pazifistische Vorschläge zum Umgang mit der Krimkrise?

  1. Andreas Schrappe sagt:

    Weder „Russland-Versteher“ noch „NATO-Sympathisant“ – wenn ich in diesem Konflikt überhaupt auf einer Seite stehe, dann auf der Seite der Bürgerinnen und Bürger der Ukraine, die für Demokratie und Selbstbestimmung kämpfen. Russland und der NATO-Westen agieren in bester Kalter-Krieg-Manier und versuchen die Menschen auf ihre Seite zu ziehen, leider mit Erfolg.
    Schwer zu sagen, was – jenseits der Manipulation durch Propaganda und Medien – die Leute in der Ukraine oder speziell auf der Krim eigentlich selbst wollen. Die Sichtweisen und Forderungen scheinen entgegengesetzt zu sein: Hier braucht es Bürger-Foren, damit alle Seiten miteinander ins Gespräch kommen und zu einer gemeinsamen Sicht des zukünftiges Weges gelangen. Zivilgesellschaftliche Strukturen, wie z. B. die Moderationsansätze aus der Friedensbewegung, sind hierzu besser geeignet als die Diplomatie oder gar die Gewaltlogik der Re-gierigen.

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