Ziviler Friedensdienst

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist aus einer Initiative von Friedens- und Entwicklungsorganisationen hervorgegangen. In Deutschland werden Projekte des ZFD seit 1999 mit finanzieller Förderung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung von acht Organisationen durchgeführt, siehe http://www.ziviler-friedensdienst.org/.

Einer der Träger des ZFD ist das forum Ziviler Friedensdienst. Es ist überparteilich und überkonfessionell. Im Zentrum des Zivilen Friedensdienstes steht die Entsendung von Fachleuten für Zivile Konfliktbearbeitung in Krisenregionen. Diese speziell ausgebildeten Fachkräfte unterstützen örtliche Partnerorganisationen dabei,

  • den Ausbruch gewaltsamer Konflikte im Vorfeld zu verhindern (Krisenprävention),
  • Konflikte friedlich beizulegen (Gewaltminderung),
  • nach Konflikten friedensfördernde Strukturen aufzubauen und dadurch zu einer langfristigen Friedenssicherung beizutragen (Konfliktnachsorge).

Die Ausbildung dieser Friedensfachkräfte erfolgt an der Akademie für Konflikttransformation in Verantwortung des forums ZFD mit Sitz in Bonn. Projekte des Zivilen Friedensdienstes werden auf allen Kontinenten durchgeführt. Die Projektregionen des forums ZFD sind die Balkanregion, der Nahe Osten, die Philippinen und Deutschland.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Öffentlichkeitsarbeit. Mit Materialien wie Flyern und der Zeitung „Frieden braucht Fachleute“ sowie Friedensläufen und Kampagnen informiert das forum ZFD über den Zivilen Friedensdienst.

Seit 2004 unterstützt Ökopax als Regionalgruppe in Nordbayern das forum ZFD mit Benefizkonzerten, Ausstellungen und Informationsveranstaltungen. Gerne lassen wir uns zu Vorträgen einladen oder schicken ausführliche Informationen. Regelmäßig laden wir Friedensfachkräfte aus verschiedenen Ländern ein, damit sie aus ihren Einsätzen berichten.

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