Friedenspreis

Mehr Infos auf www.wuerzburger-friedenspreis.de


Friedenspreis 2021 an Sr. Juliana Seelmann (Oberzell)

Der Würzburger Friedenspreis 2021 geht an Schwester Juliana Seelmann, Kloster Oberzell, Zell/Main. (Flyer)

Am 10.10.2021 wurde der Preis vor 80 Gästen im Burkardushaus in einer bewegenden Feier verliehen. Hier die Reden von Dr. Thomas Schmelter (Einführung), OB Christian Schuchardt (Grußwort) und Prof. Dr. August Stich (Laudatio).

Das Komitee Würzburger Friedenspreis würdigt damit das langjährige, hartnäckige und beispielhafte Engagement von Sr. Juliana Seelmann für geflüchtete Menschen. Sr. Juliana ist in der Gemeinschaftsunterkunft Würzburg als Krankenschwester tätig. In besonderen Härtefällen gewährte sie von Abschiebung bedrohten Frauen, gemeinsam mit ihren Mitschwestern der franziskanischen Ordensgemeinschaft in Oberzell, Kirchenasyl. Sr. Juliana steht damit nach Meinung des Komitees beispielhaft für das wichtige, vielfältige Engagement in unserer Region für geflüchtete Menschen, gerade auch durch die Gewährung von Kirchenasyl.


Friedenspreis 2020 an die Ansbacher Bürgerinitiative „Etzt langt’s!“

„Etzt langt´s!“ engagiert sich seit 2007 gegen die massiven Belastungen durch militärischen Lärm, Schadstoffe und Umweltzerstörung, verursacht durch die im Raum Ansbach stationierten Streitkräfte der US-Armee.
Die über 300 Mitglieder der BI fordern den Abzug der US- Armee aus dem Raum Ansbach sowie Abrüstung auf nationaler und internationaler Ebene. Die BI will nach eigenen Angaben „dem Kriegsgott Mars auf den großen Zeh treten“.
Das Friedenspreiskomitee sieht das hartnäckige Engagement von „Etzt langt´s!“ als wertvollen, preiswürdigen Beitrag zu friedlicher Konfliktlösung und gegen militärische Umweltzerstörung. Vor dem Hintergrund des Klimawandels haben militärisch bedingte Umweltschäden eine besondere Brisanz erlangt.


Friedenspreis 2019 an die Mobile Flüchtlingshilfe e.V. Würzburg

Der Verein „Mobile Flüchtlingshilfe e.V.“ wird für sein nachhaltiges Engagement in der europaweiten Flüchtlingshilfe mit dem 25. Würzburger Friedenspreis 2019 ausgezeichnet. Das Friedenspreis-Komitee, dem über 20 Vereine, Parteien und Gruppen aus der Eine-Welt-, Friedens-, Umwelt- und Menschenrechtsarbeit angehören, würdigt das wirkungsvolle humanitäre Engagement von Mensch zu Mensch über Grenzen hinweg – ein Zeichen gegen nationalistische und egoistische Strömungen.
Mehr Info über www.wuerzburger-friedenspreis.de und www.mfh.global. Alle Bürger/innen von Würzburg und Unterfranken sind herzlich eingeladen zur feierlichen Preisverleihung am Sonntag 21.7.2019 um 11 Uhr im Mainfrankentheater Würzburg.


Veranstaltung „25 Jahre Würzburger Friedenspreis“ am 16.3.2019

Im Rahmen des Gedenkens an die Zerstörungs Würzburgs am 16.3.1945, führt das Friedenspreis-Komitee am 16.3.2019 (ca. 17.00 Uhr) eine Veranstaltung zu „25 Jahre Würzburger Friedenspreis“ durch. Mehr Info auf www.wuerzburger-friedenspreis.de.


Friedenspreis 2018 an Schülergruppe KRASS (Gemünden)

Der mit 1.500 Euro dotierte 24. Würzburger Friedenspreis geht 2018 an die Schülergruppe KRASS aus Gemünden – den „Klub Rassismus ablehnender Schülerschaft“ des Gemündener Friedrich-List-Gymnasiums. Ausführliche Info hier.
Mit der Verleihung würdigt das Friedenspreiskomitee die beharrliche und vielfältige Arbeit von KRASS gegen Rassismus und für friedliches Zusammenleben. KRASS erreicht mit seiner Arbeit Flüchtlinge, Mitschüler/innen und Mitbürger/innen der Kommune Gemünden. Das Komitee sieht darin ein besonders preiswürdiges Beispiel präventiver Friedensarbeit, das zur Nachahmung einlädt.


Friedenspreis 2017 an Pat Christ, Würzburg

Die freie Journalistin Pat Christ aus Würzburg erhält den mit 1.500 Euro dotierten 23. Würzburger Friedenspreis 2017. Mit der Verleihung würdigt das Friedenspreiskomitee das Engagement, mit dem sich Pat Christ durch die Mittel des Schreiebns für den sozialen Frieden in der Region einsetzt. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf die Menschen mit ihren Interessen und Nöten und auf das direkte gesellschaftliche oder politische Umfeld, das die Menschen manchmal mehr behindert als fördert. Mehr Info hier.


Würzburger Friedenspreis 2016 an die Stiftung „Weg der Hoffnung“

Der mit 1.500 Euro dotierte 22. Würzburger Friedenspreis geht in diesem Jahr an die deutsche Stiftung „Weg der Hoffnung“ mit Sitz in Aschaffenburg. Mit der Verleihung würdigt das Friedenspreiskomitee ein Engagement von Christen für über 1800 Menschen, davon 1600 Kinder, in den Elendsgebieten um die Stadt Villavicencio in Kolumbien. Die Ziele lauten Versorgung, Bildung und Entwicklung. Unter den Kindern befinden sich auch viele, die von Behinderung, Vertreibung, Bürgerkrieg oder Landraub betroffen sind. Mehr Info hier.


Friedenspreis 2015 an „Schweinfurt ist bunt“

2015 geht der Würzburger Friedenspreis an „Schweinfurt ist bunt – Bündnis für Demokratie und Toleranz“. Gewürdigt wird damit die Arbeit des Bündnisses gegen Rassismus und rechtsradikale Netzwerke. Ziele von „Schweinfurt ist bunt“ sind u.a. die Vernetzung der zivilgesellschaftlichen Kräfte gegen Rechtsextremismus und Rassismung, die Organisation kraftvoller Widerstandsaktionen bei Aufmärschen von Rechtsradikalen und die solidarische Unterstützung anderer nordbayerischer „bunter“ Bündnisse in Konfliktsituationnen. Mehr Info hier.


Friedenspreis 2014 an Burkhard Hose

Der mit 1.500 Euro dotierte Würzburger Friedenspreis geht 2014 an den katholischen Hochschulpfarrer Burkhard Hose aus Würzburg. Mit der Verleihung würdigt das Friedenspreis-Komitee seinen unerschütterlichen Einsatz gegen Neonazis und religiöse Fundamentalisten und für Flüchtlinge, Asylbewerber und Minderheiten.
Herzliche Einladung zur Preisverleihung am So. 20.7.2014 um 11.00 Uhr im Mainfrankentheater Würzburg. Flyer hier.


Friedenspreisträgerin 2013: Rita Prigmore aus Würzburg

Der mit 1.500 Euro dotierte Würzburger Friedenspreis 2013 geht an Rita Prigmore. Mit der Verleihung würdigt das Friedenspreis-Komitee ihr Engagement gegen Rassismus, Antiziganismus und ihr Werben für Versöhnung. Mehr Info auf der Website des Würzburger Friedenspreises. Herzliche Einladung zur Preisverleihung am So. 14.7.2013 um 11.00 Uhr im Mainfrankentheater Würzburg.


Der Würzburger Friedenspreis – seit 1995

Auf Initiative von ÖKOPAX e.V. wurde 1995 das Komitee Würzburger Friedenspreis gegründet. Anlass war der 50. Jahrestag der Zerstörung Würzburgs am 16. März 1945. Seitdem wurde der Würzburger Friedenspreis jährlich vergeben – an eine Gruppe oder Einzelperson aus der Region, die sich „von unten her“ in besonderer Weise für Frieden, Völkerverständigung oder die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen eingesetzt hat. Ausführliche Informationen auf der Website des Würzburger Friedenspreises.


Das Komitee Würzburger Friedenspreis

Getragen, verliehen und finanziert wird der Friedenspreis vom Komitee Würzburger Friedenspreis, in dem sich mehr als zwanzig Gruppierungen aus der Friedens-, Eine-Welt-, Asyl- oder Umweltarbeit sowie Parteien und Gewerkschaft zusammengeschlossen haben. Mehr zu den Mitgliedern des Komitees hier.

Die Übersicht über alle Friedenspreisträger seit 1995 ist hier.