Drei Linden gegen das Vergessen – Zwangsarbeit in Schweinfurt

Am 25. September 2011 wird auf dem  Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers der Firma Kugelfischer in Schweinfurt/Oberndorf ein Werk des Künstlers Hermann de Vries der Öffentlichkeit übergeben. Es ist ein Gedenkort für die über 10000 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die in Schweinfurt während der Nazi-Diktatur gezwungen wurden in Rüstungsbetrieben zu arbeiten. – Der Gedenkort ist Endpunkt eines… Drei Linden gegen das Vergessen – Zwangsarbeit in Schweinfurt weiterlesen

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Toleranz fördern – auch in Würzburg

Im Mai 2011 kam der Bescheid: Würzburg erhält bis 2013 insgesamt € 100 000 aus Mitteln des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“. Beteiligt waren bei der Antragstellung das Sozialreferat und das Bündnis für Zivilcourage in Würzburg.

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Widerborstige Gedanken zum Gedenken an 9/11

Nun ist also der Gedächtnismarathon zu Ende! Alle Kanäle waren voll von: „Was haben Sie gerade gemacht, als …?“, „Wie hat sich unser Sicherheitsgefühl geändert seit damals?“, „War es richtig, den Bündnisfall auszurufen?“ „Natürlich“, sagt dazu wieder Verteidigungsminister a.D. Struck, „weil die Taliban ja Osama nicht ausliefern wollten.“ –

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Wir wär´n ja so gern dabei gewesen – aber Guido hat´s vermasselt!

So könnte man die Berichterstattung über die  Zurückhaltung der Bundeswehr beim Militäreinsatz in Libyen auch zusammenfassen. Kaum ein Journalist, der nicht das Gerede von der angeblich  nicht wahrgenommenen Verantwortung der Bundesregierung im Libyenkrieg  nachplappert. Kaum einer, der nicht meint, ein nicht-militärisches Vorgehen sei doch irgendwie feige . Und Kritik an Westerwelle ist im Moment ohnehin wohlfeil.… Wir wär´n ja so gern dabei gewesen – aber Guido hat´s vermasselt! weiterlesen

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Friedensgutachten 2011 kritisiert westliche Politik

Der deutschen und europäischen Politik attestiert das Friedensgutachten 2011 (www.friedensgutachten.de), –  jährlich herausgegeben von der Hessischen Stiftung Friedens-und Konfliktforschung, der Forschungsstätte Evangelische Studiengemeinschaft und dem Friedensforschungsinstitut der Universität Hamburg – gravierende Fehleinschätzungen und falsche Politk in nahezu allen Bereichen, die unmittelbar oder mittelbar friedensrelevant sind. Dazu gehören:

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„Man muss den Menschen sagen, wie das Leben im Lager ist.“

Dies ist ein zentrales Anliegen von „Heimfocus Magazin – Stimme für Flüchtlinge“, der Zeitschrift, die im August 2010 auf Initiative von Addis Mulugeta in der Würzburger Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber herausgegeben wurde. Die Hoffnung der Flüchtlinge auf ein Leben in Sicherheit, Freiheit und Menschenwürde zieht sich als roter Faden durch die 6 Ausgaben, die von Heimfocus… „Man muss den Menschen sagen, wie das Leben im Lager ist.“ weiterlesen

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Würzburger Friedenspreis 2011 an Addis Mulugeta verliehen

Für seinen außergewöhnlichen Einsatz für Völkerverständigung und die Integration von Flüchtlingen wurde der äthiopische Journalist Addis Mulugeta mit dem diesjährigen Würzburger Friedenspreis geehrt. Rund 150 Gäste begleiteten am 17.07.11 im festlich geschmückten Mainfrankentheater die Preisverleihung an den 28jährigen Afrikaner, der seit 2010 in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber am Stadtrand von Würzburg lebt. Herr Mulugeta war… Würzburger Friedenspreis 2011 an Addis Mulugeta verliehen weiterlesen

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Große Mehrheit der Deutschen gegen Panzergeschäft mit Saudi-Arabien

Laut einer Stern-Umfrage sprechen sich 73 % der Bürger/innen gegen die Lieferung von 200 deutschen Leopard-2-Panzern an Saudi-Arabien aus. Der Wert des Geschäftes wird auf mindestens 1,7 Milliarden Euro geschätzt. Die Panzer werden von den deutschen Waffenschmieden Kraus-Maffei Wegmann und Rheinmetall gebaut. Unverantwortlich und heuchlerisch ist das Geschäft besonders deshalb, weil das autoritär regierte Saudi-Arabien… Große Mehrheit der Deutschen gegen Panzergeschäft mit Saudi-Arabien weiterlesen

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200 Leopard 2 für Saudi Arabien?

Sollte stimmen, was seit gestern durch die Presse geht, dass die Bundesregierung im Bundessicherheitsrat für den Export von 200 Leopard 2 nach Saudi Arabien gestimmt hat, dann haben Merkel und Co ihrer Bilanz an Prinzipienlosigkeit und Wirtschaftswillfährigkeit einen weiteren Meilenstein hinzugefügt. Angesichts der Rüstungsexportberichte der letzten Jahre und Deutschlands Platz 3 auf der Liste der… 200 Leopard 2 für Saudi Arabien? weiterlesen

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